Umzüge Ronsdorf

Hartz IV Umzug

Im zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) werden Leistungen für Empfänger von Arbeitslosengeld II geregelt. Darunter fallen auch Rechte und Pflichten. Wenn Sie als Hartz4 Empfänger einen Umzug planen, sollten Sie sich vorab genau informieren, welche Leistungen Ihnen zustehen.

Gibt es Umzugskosten, die übernommen werden?

Umzugskosten entstehen immer, wenn ein Umzug getätigt wird. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie privat den Umzug organisieren oder eine Umzugsfirma diese durchführen soll. Bevor Sie also mit dem Umzug loslegen sollten Sie eine Kostenübernahme beim Jobcenter vorab beantragen. Hierbei können Sie dem Antrag bereits Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen hinzulegen. Erst wenn eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung erfolgt ist, können Sie Ihren Umzug umsetzen.

Welche Kosten beim Umzug werden vom Jobcenter übernommen?

Ein sogenannter Hartz4 Umzug bedeutet, dass ein Teil der Kosten vom Jobcenter übernommen wird. So kommt die Miete für einen Umzugswagen inklusive Benzinkosten mit in Betracht. Aber auch das Verpackungsmaterial wie Umzugskartons können vom Jobcenter übernommen werden. Eine sogenannte Helferpauschale von maximal 30 € für die Verpflegung der Umzugshelfer ist ebenfalls mit inbegriffen. Benötigen Sie beispielsweise eine neue Küche oder andere Möbel als Erstbedarf bzw. Erstausstattung dann können Sie diese ebenfalls beim Jobcenter einreichen und erhalten Einrichtungsgegenstände nach Bedarf. In begründeten Einzelfällen werden die Kosten für Wohnungsinserate und auch Besichtigungen sowie Maklergebühren übernommen.

Werden die Kosten für einen Umzug mit einem Umzugsunternehmen vom Jobcenter übernommen?

Grundsätzlich haben Empfänger von Hartz 4 einen Anspruch auf Kostenübernahme für einen Umzug in Eigenregie. Das bedeutet, dass Sie selbst den Umzug fahren müssen. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regelung. So kann beispielsweise eine Krankheit vorliegen oder eine körperliche bzw. geistige Behinderung vorhanden sein, die es Ihnen unmöglich macht, den Umzug selbst durchzuführen. Aber auch das hohe Alter kann ein Grund sein, nicht mehr selbst die Kisten schleppen zu können. Aus diesem Grund ist es wichtig den Kostenvoranschlag der Umzugsfirma dem Jobcenter rechtzeitig vorzulegen, damit diese den prüfen und eine Genehmigung erteilt werden kann. Ohne Vorabgenehmigung werden die Kosten im Nachhinein nicht übernommen.

Ebenfalls ist es wichtig im Antrag auf Kostenübernahme anzugeben, aus welchen Gründen man umzieht. Das kann beispielsweise ein neuer Job sein, das Zusammenziehen mit einem Partner und vieles mehr.